Das ist eine geliebte Kindheitserinnerung von mir, meine Mutter machte früher relativ oft Hasenrücken und ich kann heute noch den Geschmack ihrer köstlichen Sauce aus dem Gedächtnis abrufen… Und wie man gleich sieht, ist das alles gar nicht so schwierig.

Für einen normalen Esser braucht man ein Filet. Ich kenne aber auch Leute, die essen locker zwei…


Variante 1: Der Hasenrücken, also die beiden Filets am Knochen

Backofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Hasenrücken

unter kaltem Wasser abspülen, wieder trockentupfen. Mit

Wildgewürz

einreiben. In einen Bräter mit

wenig Öl

legen.

Speckstreifen (ca. 3 mm dick)

darauflegen.

Ca. 45 Minuten auf der mittleren oder unteren Schiene braten lassen (ausprobieren, bitte – kein Backofen ist wie der andere), dabei ab und zu beträufeln mit

Öl oder Rotwein (im Wechsel).

Es ist nicht schlimm, wenn die Speckstreifen im Laufe der Backofenzeit vom Hasenrücken runterrutschen!

(Diese Variante habe ich selbst so ausprobiert, das war prima.)

Variante 2: die ausgelösten Hasenrückenfilets

Backofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Hasenrücken

kalt abspülen, trockentupfen, mit

Wildgewürz

einreiben und sehr dünn mit

Senf

bestreichen. Je zwei

Speckstreifen

in den Bräter legen, die Hasenrücken darauf legen, mit dem restlichen Speck bedecken und in den vorgeheizten Ofen stellen.

Etwa 25 Minuten braten, dann den Ofen ausschalten und den Bräter bei offener Tür noch fünf Minuten darin stehen lassen.

Ab hier für beide Varianten gleich

(Außer daß man natürlich vor dem Servieren bei den kompletten Hasenrücken das Fleisch auslöst.)

Die Hasenrücken aus dem Bräter nehmen und warmhalten.

Im Bräter dem Bratenfond – inklusive des köstlich ausgelassenen Specks! – mit einem guten

Schuss Rotwein,
(viel) Sahne,
vorher gedünsteten Zwiebelwürfelchen,
1 EL Beerenkonfitüre oder Rübenkraut (irgendwas Süßes, Verrührbares…)
1 EL Portwein o.ä. 

hinzufügen, die Sauce aufkochen und etwas reduzieren, ggf. mit etwas

Kräuterprinten

andicken, mit

Pfeffer und Salz

abschmecken.

Schon fertig.


Und dazu schmecken uns am allerbesten Rotkohl und Spätzle!


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