Wurde gerne als Nachspeise am Sonntag verwendet – schmackhaft, aber nicht so festlich.

Zutaten:

  • ½ l Weißwein
  • 150 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 8 Blatt Gelatine
  • ¼ l Schlagsahne
  • Eischnee der obigen drei Eier

Zubereitung:

Wein und Zucker bis zum Auflösen erwärmen, 3 Eigelb einrühren, Zitronensaft zugeben, in etwas kaltem Wasser eingeweichte Gelatine hineingeben und unter Rühren auflösen lassen. Sahne schlagen und unterheben, Eischnee danach ebenfalls.

Am Vortag machen!

Tipps:

  • Die Wahl des Weins hat erheblichen Einfluss auf den Geschmack der Creme, es eignen sich durchaus preiswerte Weine. Gängig und für die meisten Esser akzeptabel ist ein Müller-Thurgauer oder ein Riesling, etwa von der Mosel. Wer es edel will, der nimmt einen guten Riesling aus dem Rheingau. Es geht auch „rot“, etwa mit einem Spätburgunder von der Ahr, aus dem Rheingau oder aus Baden, dann aber auch rote Gelatine nehmen. Rosé habe ich noch nicht getestet. Dem Drang zum Experimentieren seien keine Grenzen gesetzt. Französische, italienische oder spanische Weine haben mir nicht so gefallen.
  • Ebenso kann man noch mit „lieblich“, „halbtrocken“, „trocken“ oder „furztrocken“ herumspielen, genauso mit der Zuckermenge.
  • Den Namen hat die Creme von ihrem Verhalten, welches beim Abkühlen auftritt. Einer unteren eher klareren Schicht folgt eine relativ feste, aber durchaus trübere zweite Schicht. Obendrauf findet man eine fluffige Deckschicht. Demzufolge ist das Servieren in einer großen Glasschüssel ohne Verzierungen die wirkungsvollste Variante.

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